„Die“ Wissenschaft und ihre Freiheit Grundprinzip aller vernünftigen Wissenschaft, so glaubten die meisten von uns wohl bis vor einigen Jahren, ist der Dissens: die Auseinandersetzung um den richtigen Weg, die Wahrheitssuche, der schrittweise Fortschritt in den Problemlösungen und das ununterbrochene – und erwünschte – Hinterfragen. Dass dies im real-existierenden Sozialismus des Ostblocks ganz anders gesehen wurde (Die Partei hat immer recht, sie hat ein Wahrheitsmonopol, dem niemand widersprechen darf und welches sie mit allen Mitteln durchsetzt.) war uns bekannt, wir wiesen es als Gesellschaftsmodell weit von uns. Das Aufkommen „der“ Wissenschaft in den bundesdeutschen Medien, das in den letzten zwei Jahrzehnten immer üblicher geworden ist und sicherlich in der Corona-Krise einen Höhepunkt erreichte, hat wohl so manchen von uns Älteren, die in der Bonner Republik sozialisiert worden sind, verblüfft, wenn nicht gar entsetzt. In der Medizin – dem Wissenschaftsgebiet,...
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Was und Wer und Bill Gates Trotz links-grüner Stimmung im Lande gehörte eine negative Berichterstattung über den superreichen Tycoon erstaunlicherweise lange Jahre zur Seltenheit, grenzte nach Eindruck, aber auch Auffassung so mancher Zeitgenossen eine negative Schlagzeile über ihn an Majestätsbeleidigung. Der große Philanthrop [1] schien den meisten Medien über jeden Zweifel erhaben. Demgemäß wurden kritische Berichte, Bücher und Artikel über ihn meist dem rechtspopulistischen oder gar rechtsradikalen Spektrum zugeschlagen. So mancher FAZ-Leser wird sich am 22. November 2023 wohl auch deshalb die Augen gerieben haben. Steht da doch als fette Schlagzeile über einem, eine ganze Seite umfassenden Artikel, ein Zitat aus dem neuen Buch von einem Tim Schwab „Bill Gates ist ein Problem für die Demokratie.“ – und dieses Gates-kritische Werk wird ausführlich in der FAZ [2] besprochen! Im Folgenden Auszüge aus dem Interview. Tim Schwab „Es gibt viele Leute, die die Stift...
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Massenüberwachung durch „Chatkontrolle“? [1] Die EU-Kommission arbeitet wieder daran, an einem Gesetzentwurf für die Chatkontrolle . Nun ist es leider durchaus nicht so, dass Europa und seine Gesetzesvorhaben für uns Deutsche keine Rolle spielen. Nein , bereits heute sind etwa 70% aller Gesetze in Deutschland EU-Gesetze und – Europarecht bricht Bundesrecht . [2] Da sollte der deutsche Michel ein bisschen aufmerksamer sein, sonst zieht man ihm ein Fell über die Ohren, was ihm ganz und gar nicht passen mag. https://netzpolitik.org/2023/chatkontrolle-es-ging-immer-darum-verschluesselung-zu-umgehen/?utm_source=pocket-newtab-de-de „Die sogenannte Chatkontrolle könnte womöglich nur ein erster Schritt sein, mit der die EU-Kommission stückweise verschlüsselte Kommunikation anzugreifen [3] versucht. … Letzte Woche war bekannt geworden, dass die EU-Kommission sich sehr einseitig für ihre technische Folgenabschätzung zu dem umstrittenen Chatkontrolle-Gesetzentwurf hat beraten lassen...