Krisen und die Freiheit Krisenmodus, Notstandsgesetze und die Freiheit Das Wort des Jahres ist soeben gekürt worden: Krisenmodus landete auf Platz 1. Es spiegele die Realität wider, sei am meisten präsent in der öffentlichen Diskussion, mache Angst und provoziere Ohnmachtsgefühle, so die Jury. Perma-Pandemien und mehr Könnte sein. Wir hören nach der Corona-Krise in den Medien vom beunruhigenden Heraufziehen von Perma-Pandemien , von permanenter Erderwärmungs-Klima-Krise bei Dürre, Hitze, Regen, Schnee, Kälte und Eis, Ukraine- und Gaza-Krise und – nach dem verheerenden Abschneiden bei Pisa – scheint auch die Bildungskrise in Deutschland mittlerweile permanent. Innere und äußere Notstände verlangen nach staatlichen Maßnahmen. Jede Krise erhöhe die Macht des Staates, so Klaus Schwab, der Gründer des WEF (World Economic Forum) in seinem Buch „The Great Reset“ [1] . Für „den Staat“ sind Krisen also nicht nur schlecht. Vielleicht hörten wir deshalb die fast euphorischen ...
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